Von Regeln und Pflichten

Ratschläge und Tipps

Der Babysitter sollte über die Regeln und Pflichten im Haushalt informiert sein und wissen, welcher Stil bei der Erziehung von den Eltern verfolgt wird, was den Kindern erlaubt oder verboten ist. Ebenso eine Vereinbarung über Ablauf der Betreuungszeit, das heißt eventuelle Aufgaben und das Spielen sind eine notwendige Orientierung für den Babysitter.

Derartige Absprachen dienen übrigens nicht nur der Beruhigung der Eltern. Vielmehr tragen sie dazu bei, dass dem Kind in der "elternlosen Zeit" durch die vertrauten Abläufe ein Gefühl der Sicherheit vermittelt wird, da die gewohnten Rituale eingehalten werden.

Babysitter sollten nicht häufig gewechselt werden, denn auch zum Babysitter entwickelt sich häufig eine gute Beziehung und das Kind wartet voller Vorfreude auf diese Bezugsperson. Ein häufiger Wechsel des Babysitters könnte jedoch zu einer Verunsicherung des Kindes führen.

Was aber, wenn der Babysitter nicht oft genug Zeit hat? Ein zweiter Babysitter, zu dem ebenfalls eine Vertrauensbasis aufgebaut wird, kann öfter mal einspringen und gute Dienste leisten. Obwohl die Anwesenheit des Babysitters anfangs als eine aufregende Sache für alle Beteiligten erscheint, sollte nach einer Weile doch eine gewisse Normalität folgen.

Das Babysitting sollte nicht als "Urlaub" verstanden werden, sondern im Gegenteil als selbstverständliches Ereignis dem entsprechend gewohnte Regeln und Rituale folgen.

Neben diesen – je nach Vorstellung der Eltern – variablen Informationen sollte sich der Babysitter aber auch mit seinem Arbeitsumfeld vertraut sein, um auf unvorhergesehene Situationen besser reagieren zu können. Er sollte z.B. wissen, wo im Haus oder der Wohnung sich elektrische Sicherungen oder Hauptwasseranschlüsse befinden. Eltern sollten dem Babysitter alle notwendigen Schlüssel aushändigen.

Bevor die Eltern nun Babysitter und Kind allein lassen, ist es daher unabdingbar, eine sogenannte Check-Liste zu erstellen, die einerseits als Orientierungspunkt und andererseits als Hilfe für Notfälle dienen soll. Telefonnummern vom eigenen momentanen Aufenthaltsort oder Mobiltelefon, Verwandten, Freunden etc. gehören ebenso dazu wie die Kontaktdaten des zuständigen Kinderarztes.

Eine solche Checkliste können Sie hier herunterladen (PDF-Datei) [163 KB]

Eine zeitliche Überschneidungsphase von Eltern und Betreuer von etwa fünfzehn Minuten ist unbedingt nötig, um aktuelle Ereignisse oder Probleme anzusprechen. Der Babysitter sollte für die Stunden, die er über die Kinder wacht, über eine kleine Summe an Geld verfügen, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

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